Kulturhistorischer Rundgang

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Unser Dorf ist zwar kein Museum und trotzdem haben wir Ihnen viel zu zeigen! Machen Sie sich mit uns auf den Weg durch die Geschichte einer Moselgemeinde. Bestaunen Sie kunsthistorisch herausragende Gebäude und entdecken Sie regionaltypische Bauernhausformen. Liebe zum Detail, handwerkliches Geschick und reiche Tradition zeigen sich in vielen Beispielen.

Bewundern Sie geheimnisvolle Mauern um Bauerngärten, kunstvoll geschmiedete Gitter, geschnitzte Haustüren oder behauene Sandsteine und genießen Sie ein Dorf in schöner Landschaft.

Dokumente zum Download – Kulturhistorischer Rundgang:

 

1. Wendelinuskapelle (Ecke Bahnhofstraße – Weinstraße)

Die Wendelinuskapelle geht als Longuicher Heiligenhäuschen auf einen älteren Vorgängerbau zurück.

1899 wurde die Kapelle zu ihrer heutigen Form umgebaut und vergrößert. Der dreiseitig geschlossene Putzbau unter schiefergedecktem Satteldach öffnet sich zur Bahnhofstraße unter einem gerundeten Bogen. Im Inneren steht unter einem Tonnengewölbe ein einfacher Steinaltar. Über dem Altar ein Kleeblatt-Kreuz und ein Bildnis des hl. Wendelinus.

Die geschmiedete Gittertüre, die farbigen Fliesen und die Fassadengestaltung zeigen typische Stilelemente aus der Zeit um 1900.

Bemerkenswert ist an der Rückseite das um 1600 geschaffene, künstlerisch gearbeitete Sandsteinkreuz. Der ursprüngliche Standort des Kreuzes könnte sich unweit der Kapelle an der Ecke Bahnhofstraße-Mühlenstraße im Bereich des seit dem 16. Jahrhundert erwähnten Spieleshauses befunden haben.

 

2. Winzerhaus – traufständiges Quereinhaus (Mühlenstraße 3)

Winzerhaus - traufständiges Quereinhaus (Mühlenstr.)Anwesen mit schiefergedecktem Walmdach, dessen Ursprungsbau aus fünfachsigem Wohnteil (1836) und Wirtschaftsteil (1842) im Jahre 1902 in Formen-Größenangleichung um einen Ökonomieteil erweitert wurde.

Das Wohnhaus mit Kniestock ist geprägt durch gereihte rechteckige Fenstereinfassungen.

Der repräsentative Charakter des Gebäudes wird unterstrichen durch sprossengeteilte Fenster, original klassizistische Haustüre und durch das mit Lüftungsgauben belebte Dach.

 

 

3. Brückenzollhäuschen (Brückenstraße)

Quadratischer Bau unter Schieferhelm. Das Zollhäuschen wurde 1912 mit dem Bau der ersten Moselbrücke in Longuich zur Erhebung des Brückenzolls errichtet.

Die Ende des II. Weltkriegs zerstörte Brücke wurde 1949 wieder hergestellt.

 

 

 

 

4. Treppengiebelhaus (Brückenstraße 6)

Mit der Giebelseite zur Mosel stehendes Wohngebäude (um 1600). Massivhaus mit getrepptem Steinplattengiebel und aus dem First herausragendem Kamin.

Die Moselseite weist einen zweigeschossigen Giebel mit unregelmäßig gesetzten Fenstern und breiten Auffassungen auf.

Der Bau dürfte im Zusammenhang mit den in Longuich überlieferten Lehen oder mit einer Moselfähre stehen.

Der Typ dieses Hauses ist an der Mosel nur in ganz wenigen Exemplaren belegt.

 

 

5a/b Alte Burg (Maximinstraße 37, Ostseite, Burgstraße 2, Westseite)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  1360 erstmals erwähnter, befestigter Wohnsitz der Ritter Platt von Longuich. 1946 Umbau im Stil der Trierer Spätgotik. In der Westhälfte aus dieser Zeit originalAlte Burg (Maximinstr.)e Fenstergewände mit Dreipaßblenden in geradem Sturz.

Ursprünglich dreigeschossiger, quadratischer Bau aus Schieferbruchstein mit verteidigungsfähigem Turm und kleinen Ecktürmchen.

Ab dem 16. Jahrhundert gleichzeitig mehrere Besitzer, u.a. die von Benzerath und Laudolf von Bitburg.

Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz der Reichsabtei St. Maximin. 1790 Abbruch des dritten Geschosses und Aufsetzen des heutigen Satteldaches.

Nach der Säkularisation Teilung und Versteigerung: Westseite Nutzung als Ökonomiegebäude, Ostseite Umbau zum Bauernhaus im Typ Quereinhauses.

 

 

6. Hofhaus, Winzerhaus (Maximinstraße 33)

Das Gebäude wird bereits 1495 als St. Elisabeten Kelterhuis  erwähnt und besteht aus drei Bauteilen. Der giebelständig zur Straße stehende Hauptteil datiert auf 1791. Der barocke Habitus wird durch segmentbogige Fenstereinfassungen mit Keilsteinen und einer entsprechenden, profilierten Türrahmung geprägt. Erschlossen wird das Haus an der dreiachsigen Traufseite. Die originale Kassettentüre zeigt aufwendig geschnitzte Blumenornamente.

Dem Hauptshaus schließt sich ein Gebäudeteil aus dem 16. Jahrhundert an, dessen Giebel sich zur Burgstraße orientiert. Ursprünglich mit massivem Untergeschoss und in Fachwerk ausgeführtem Obergeschoss errichtet, wurde er unter Beibehaltung der Bauform 1957 erneuert. Daneben, ebenfalls mit dem Giebel zur Burgstraße orientiert befindet sich ein drittes, deutlich kleineres Gebäude aus dem 15. Jahrhundert.

 

 

7. Winzerhaus – giebelständiges Quereinhaus (Maximinstraße 31)

Das zur Straße orientierte Wohnhaus mit Wirtschaftsteil liegt als gestreckte Einheit unter einem Giebel mit gleicher Höhe (Quereinhaus). Der freistehende, schiefereingedeckte Krüppelwalmdachbau besitzt originale, aufwendig behauene Sandsteinfassungen und das Türblatt aus der Erbauungszeit. Das Anwesen ist das jüngste einer Zeilenabfolge von drei giebelständigen benachbarten Winzerhöfen. Bei der Errichtung des Anwesens im Jahre 1902 orientierte man sich an der Formengebung und Größe der Gebäude Hausnummer 29 und 27. Typische Merkmale dieser drei Anwesen sind gemeinsam genutzte und ursprünglich gepflasterte Höfe, an deren Ende sich die leicht erhöhten Hausgärten auf einer ehemaligen Terrasse der Mosel befinden. Als Eckzier in einer Sandsteinnische im Obergeschoss die Figur des hl. Josef.

 

 

 

8. Winzerhaus, giebelständiges Quereinhaus (Maximinstraße 36)

Der straßenseitig geschlossene, fünfachsige Putzbau von 1855 ist in klassizistischen Formen einheitlich auf repräsentative Fassadenwirkung ausgerichtet. In beiden Geschossen gleichgereihte, rechteckige Fenstereinfassungen mit Verdachungen.

Im Giebel gekuppeltes, rundbogiges Drillingsfenster. Portal mit aufwendig geschnitztem klassizistischen Türblatt. Der gestreckte, zwei Torbögen aufweisende Wirtschaftsteil datiert auf 1852. Das Anwesen ist im Kern erheblich älter. Das ehemalige Winzerhaus ist ein Beispiel für die quer zur Straße angeordnete Reihung jeweils durch die Hofräume getrennte Quereinhäuser.

 

 

 

9. Alte Schule (Maximinstraße 18)

Alte Schule (Maximinstr.)1845 in klassizistischer Formensprache errichteter traufständiger Bau.

Anspruchsvoll differenzierte Fassadengestaltung aus gebändertem Erdgeschoss und über zwei Geschosse reichender Stufenblende als Mittelakzent. Hierin eingesetzt das Wandpfeilerportal mit Datierung. Schiefergedecktes Satteldach, dicht gereihte, rechteckige Fenster mit Einfassungen. Fensterbänke und Schlagläden im Untergeschoss.

Nutzung als Schulgebäude mit Klassenzimmern und Lehrerwohnung bis 1967.

 

 

10. Pfarrkirche St. Laurentius (Maximinstraße)

Pfarrkirche St. Laurentius (Maximinstr.)Um 1771 erbaute Saalkirche nach Plänen von Johannes Seitz, unter Einbeziehung eines um zwei Geschosse erhöhten romanischen Turmes der Vorgängerkirche mit schlanker achtseitiger Schieferpyramide. Im fünften Geschoss des Turmes eine Steinfigur der Gottesmutter (Immakulata), auf den Eckpodesten des Dachgiebels überlebensgroß die heiligen Bischöfe Maximin (hofseitig) und Willibrord (straßenseitig).

Original einheitliche Inneneinrichtung fast vollständig erhalten. Hochaltar von 1772, mit Tabernakel und Kirchenpatron Laurentius im Zentrum, seitlich der hl. Petrus und die hl. Barbara.

Im Aufbau Gottvater in Wolken. Zwei Seitenaltäre mit Figuren der Mutter Gottes und der hl. Katharina. Besonders erwähnenswert die aus der Erbauungszeit stammende mit Rokoko-Ornamenten verzierte Kommunionbank, die Kanzel, zwei gleiche Beichtstühle und die an den Wangen reich geschnitzten Kirchenbänke.

Spätgotische Holzfigur der Mutter Gottes mit Jesuskind auf der Mondsichel (Traubenmadonna). Taufstein aus römischen Architekturteilen.

 

 

11. Pfarrhof (Kratzenhofstraße 2)

Barockes Herrenhaus, erbaut 1754. Freistehend mit straßenseitiger Ummauerung und Wirtschaftsgebäuden.Pfarrhof (Kratzenhofstr.)

Feudale Fassade mit gereihten, segmentbogigen Fenstereinfassungen und klassizistischem Türblatt.

Neben den Torpfeilern Wappenstein des Pfarrers Johannes Reckschenkel von 1564.

 

 

 

12. Kratzenhof (Maximinstraße 7)

Kratzenhof (Maximinstr./Kratzenhofstr.)Spätmittelalterliches Haus der Grafen Cratz von Scharfenstein, auch Colinshof oder Scharfensteiner Hof genannt.

1786 von der Reichsabtei St. Maximin erworben und nach der Säkularisation 1808 teilweise niedergelegt. 1830 wurde straßenseitig ein fünfachsiges Wohnhaus mit Gastwirtschaft und Saal im Obergeschoß erbaut.

Anfang des 20. Jahrhunderts Erweiterung des Komplexes entlang einer leicht gebogenen Fluchtlinie.

 

 

 

13. Maximinerhof (Eingang Maximinstraße)

Maximinerhof (Eingang Maximinstr.)Grundherrschaftlicher Wirtschaftshof der Reichsabtei St. Maximin in Trier. Erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Ursprünglich ein Oberhof, der u.a. die Höfe von Kenn, Issel und Riol sowie das Fährhaus in Schweich mitverwaltete.

Der heutige geschlossene Hofkomplex entstand 1714 nach Umbau und Erweiterung des Vorgängerbaues. Treppenturm aus dem 16. Jahrhundert am Ostflügel. Torbogen mit spätgotischem Scheitelstein und Wappen des Abtes Nicetius André aus dem Jahre 1714.

Der säkularisierte Kirchenbesitz wurde 1808 versteigert, in einzelne landwirtschaftlich genutzte Hauseinheiten aufgeteilt und umgestaltet.

 

 

 

14. Winzerhaus, repräsentatives Bürgerhaus (Kirchenweg 48)

Wohnhaus eines Steckhofes mit sandsteingegliederter Schieferfassade im Stil des Historismus. Bildhauerisch profilierte Gewände, die barocke (Erdgeschoss) und klassizistische (Obergeschoss) Formelemente aufgreifen. Betoung der Mittelachse durch den Haupteingang, größere seitliche Achsenintervalle und das dominierende Zwerchhaus. Zweiflüglige Holzfenster mit dem für die Moselregion typischen Grünglas in den gesprossten Oberlichtern.

Einseitig abgewalmtes Satteldach (Krüppelwalm) mit konsolenbesetztem Traufgesims, zwei Kaminköpfen, Einzelgauben und Zwerchhaus, das mit der 1909 bezeichneten Wetterfahne bekrönt ist. Dem linksseitigen ehemaligen Ökonomietrakt des Streckhofes ist das Haupthaus architektonisch und baukünstlerisch übergeordnet.

Innenhof, erbaut als Winkelhof mit zusätzlichem Ökonomiegebäude in barockisierenden Formen: Backhaus mit funktionsfähigem Steinbackofen.

 

 

15. Winzerhaus – giebelständiger Streckhof (Kirchenweg 16)

Winzerhaus - giebelständiger Streckhof (Kirchenweg)Dem fünfachsigen Wohnteil aus dem Jahre 1844 folgt der Ökonomieteil in gleicher Richtung jedoch in veränderter Trauf- un Giebelhöhe.

Ausgewogenes Fassadenbild mit gemitteltem Eingang, sprossengeteilten Fenstern und Schlagläden. Originale klassizistische Haustüre mit Oberlichtteilung.

Typische Merkmale:

  • Schiefergedecktes Krüppelwalmdach
  • Sandsteinelemente als Fenster und Türeinfassung
  • Natursteinpflasterung des Hofes

 

 

16. Repräsentativer Putzbau (Kirchenweg 14)

Über einem rechteckigen  Grundriss erbauter Putzbau aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Außenbau ist aus Bruchsteinmauerwerk errichtet und weist Eckquader aus Sandstein auf. Das Haus mit seinem ortsbildprägenden hochaufragenden Baukörper ist zweigeschossig und verfügt über ein ebenfalls zweigeschossiges, steil geneigtes hohes Giebeldach, das an den Spitzen abgewalmt ist (Krüppelwalm). Den in das Obergeschoss heruntergezogenen Giebel teilen Gesimse. Im  Dachgeschoss der Nordwestseite finden sich noch mehrere bauzeitliche gotische Fenstergewände mit Bogenblenden im Sturz. Die Fensterrahumgen in den Wohngeschossen wurden im 18. Jahrhundert überwiegend erneuert.

Im Inneren erhalten: Flurküche mit steinernem Backofen und Brunnen. Über die orts- und hausgeschichtliche Bedeutung des großen Gebäudes ist nichts bekannt. Das massive Mauerwerk und der einem festen Haus entsprechende Charakter lassen aber an ein Lehnsgut denken.

 

 

 

17. Filialkirche St Sebastian – Kirscher Kapelle (Bachstraße)

Filialkirche St Sebastian - Kirscher Kapelle (Bachstr.)1781 errichteter dreiseitig schließender Saalbau mit Gewölbedecke (Voutendecke).

Giebelfassade durch ein rechteckiges Sandsteinportal mit originaler kassetierter, zweiflügliger Tür betont. In der Nische darüber der hl. Wendelinus.

Achteckiger, verschieferter Dachreiter mit geschweifter Haube. Innen neun gleichartig gehaltene Gemälde mit der paarigen Darstellung der 14 Nothelfer und einem Bildnis der hl. Dreifaltigkeit.

In der Chorschräge Sandsteinfiger des hl. Sebastian (16. Jh.) wahrscheinlich aus der Werkstatt des Hans Ruprecht Hoffmann. Die Filialkirche ist typisch für den spätbarocken Kapellenstil im Trierer Land.

Sie folgte einem Bauwerk, das zwischen 1599 und 1623 konsekriert wurde.

 

 

18. Winzerhof, Quereinhaus (Bachstraße 16)

Das Winzerhaus ist der straßenparallele Abschluss eines aus mehreren Anwesen gebildeten dreiseitigen Hofbereichs.

Der 1906 erbaute schlichte Putzbau ist ein Quereinhaus. Als gestreckte Einheit unter einem Giebel gliedert er sich in einen zweiachsigen Wohnteil mit sich anschließenden Scheunen- und Stalltrakt. Das Gehöft greift das Vorbild des bereits im 19. Jahrhundert regional stark verbreiteten Quereinhauses beispielhaft auf.

Der schiefergedeckte Satteldachbau zeigt die für die Erbauungszeit typischen Galgenfenster mit Schlagläden.

 

 

 

19. Winzerhof – Dreiseitgehöft (Bachstraße 5)

Winzerhof - Dreiseitgehöft (Bachstr.)Straßenseitig geschlossene Hofanlage mit ursprünglich siebenachsigem Wohnhaus barocker Prägung.

Um 1920 Erweiterung des Wohnhauses gartenseitig um zwei Fenster sowie Ausbau der zur Straße gelegenen Ökonomiegebäude.

Rechte Seite als Schnappsbrennerei, die den heute unter der Straße laufenden Bach zur Kühlung nutzte. Sandsteinfenstergewände, klassizistisches Türblatt.

 

 

Pietà (Bothgasse)

20. Pietà  (Bothgasse 2)

Darstellung Marias mit dem Leichnam Christi am Abend des Karfreitags.

Das hölzerne Vesperbild (Ende 18. Jh) befand sich in einer Nische des 1902 abgebrochenen Fährturmes auf Kirscher Seite.

Die Pietà wird im Moment restauriert und dann an einem neuen Platz aufgestellt.

 

 

21. Römische Villa Urbana

Badetrakt einer aus dem Ende des 2. Jh. stammenden prachtvollen Landvilla. Ergraben und rekonstruiert ist der Ostflügel des insgesamt à 110 x 28 Meter umfassenden Komplexes.

Römische Villa Urbana

Mehrräumige Anlage mit Caldarium (Heißbad), Tepidarium (Warmbad), Sudatorium (Schwitzbad), Frigidarium (Kaltbad) und Praefurnium (Feuerungsraum).

Angedeutete Säulengänge um einen größeren Innenhof. Mauerreste im Innenhof z.T von einem Vorgängerbau aus der Mitte des 1. Jh (Villa Rustica).

Im Inneren originale Teile des Heiz- und Abflußsystems sowie Badewannen; Rekonstruierter Marmorboden. Der Steinsarg unterhalb der Villa gehörte vermutlich zu einem größeren Gräberfeld in unmittelbarer Nachbarschaft.

 

 

 

 

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Fotos: © Juergen Berg für Ortsgemeinde Longuich;

Verwendung nur mit ausdrücklicher Genehmigung